Archive of posts tagged Dorothée Hahne

Weg mit den Stereotypen | 08.02.2014 TAZ

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TANZTHEATER In „Hexen GmbH“ räumt ein inklusives Ensemble tänzerisch mit Märchenklischees und Vorurteilen auf und begeistert das Publikum in der Schwankhalle

VON JENS LALOIRE

Eine High-Society-Lady stöckelt im Mini über einen imaginären Laufsteg, ihre Perücke scheint verrutscht, der Gang auf den hochhackigen Schuhen wackelig, die gesamte Erscheinung wirkt fragil. Vielleicht eine gestrandete Dame, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Wären da nicht diese 30 bis 40 Zentimeter langen, äußerst spitz zulaufenden Finger, mit denen sie unbeholfen rumfuchtelt, käme man nicht auf die Idee, dass da eine Hexe über die ganz in Weiß gehaltene Bühne schwankt – denn sie entspricht so gar nicht dem Klischee, das durch unsere Köpfe geistert. Wo ist die krumme Nase? Wo die markante Warze? Wo das Kopftuch, unter dem sich das zerzauste, schwarz-graue Haar hervorkräuselt?

Auch die anderen Märchenfiguren, die immer wieder für kurze Momente ins Licht treten, widersetzen sich auf der Bühne den auf sie zugeschnittenen Verhaltensmustern. Zum Beispiel die Prinzessin im weißen Kleidchen, die so zart und zerbrechlich vor ihrem männlichen Gegenüber dasteht und aus der es plötzlich ausbricht: Mit ein paar magischen Handbewegungen drückt sie den Recken zu Boden und haucht ihm (überhaupt nicht prinzessinnenhaft) das Lebenslicht aus.

Der spielerische Umgang mit stereotypen Märchenwelten zieht sich als roter Faden durch die neue Tanztheaterproduktion der „tanzbar_bremen“, die am Donnerstagabend in der ausverkauften Schwankhalle uraufgeführt wurde. „Hexen GmbH“ räumt dabei nicht nur mit eindimensionalen Sichtweisen und Vorurteilen gegenüber Hexen auf, sondern zugleich mit Vorurteilen gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung; denn das Ensemble des Abends setzt sich aus Tänzerinnen und Tänzern mit und ohne Beeinträchtigung zusammen, die gleichberechtigt miteinander auf der Bühne agieren. In den besten Momenten der Aufführung spielt es für die Zuschauer keinerlei Rolle, ob dort auf der Bühne zwei professionelle Tänzerinnen ohne Beeinträchtigung oder zwei beeinträchtigte Tänzer eine Szene darstellen. In erster Linie geht es um den Tanz, die Szenen und die Gesamtkomposition des Abends. Das ist Günther Grollitsch wichtig, der gemeinsam mit Corinna Mindt für die künstlerische Leitung und Choreografie des Stücks verantwortlich ist: „Nicht der pädagogische Ansatz steht für mich im Vordergrund, sondern der künstlerische. Es geht darum, dass das Ganze Kraft hat.“

Diese Kraft entwickelt das Ensemble in vielen eindringlichen Szenen: Wenn zu Beginn die Gruppe am Lagerfeuer die mystische Stimmung heraufbeschwört, wenn ein wild gemischtes Märchenfigurenkabinett über die Bühne tobt oder fünf Tänzer gemeinsam einen schwarzen Ritter darstellen. Die Akteure überzeugen dabei vor allem als Team, das in hohem Tempo mit vielen Kostümwechseln allerlei Märchenwelten hervorzaubert und dekonstruiert. Unterstützt werden die gelungenen Gruppenchoreografien von der durchgehend präsenten und abwechslungsreichen Musik der Komponistin Dorothée Hahne, die Stimmungen verstärkt und Wechsel initiiert. Insgesamt verbreiten Musik wie Choreografie eine sehr mystische Atmosphäre, die gelegentlich auch humorvoll gebrochen wird – zum Beispiel, wenn fünf (statt sieben) Zwerge in türkisfarbenen Kapuzenpullis als drolliger Tölpeltrupp über die Berge trippeln, stampfen und stolpern.

Neben den drei professionellen und den drei beeinträchtigten Tänzern agieren in diesem Zwergenquintett sowie in anderen Szenen des Abends vier Schülerinnen und Schüler der Werkstufe des Schulzentrums Neustadt, die im Rahmen der Kooperation mit „tanzbar_bremen“ erstmals mit Tanztheater in Kontakt gekommen sind und sich dafür erstaunlich gut in die Choreografien integrieren. Überhaupt ist „Hexen GmbH“ vor allem ein Ensemblestück, das anhand von Rollenklischees aus dem Märchenkosmos mit Vorurteilen in unserer realen Welt aufräumt. Das Publikum dankte es mit lang anhaltendem Applaus und vielen Bravos.

Freitag, 14. & Samstag, 15. Februar, 20 Uhr;  am Samstag, 15. Februar mit Publikumsgespräch nach der Vorstellung, Schwankhalle Bremen

„Nicht der pädagogische Ansatz steht für mich im Vordergrund, sondern der künstlerische. Es geht darum, dass das Ganze Kraft hat“

GÜNTHER GROLLITSCH, CHOREOGRAF

Original-Artikel bei taz.de

»HEXEN GMBH« TANZBAR_BREMEN

6. Februar 2014
20:00
7. Februar 2014
20:00
8. Februar 2014
20:00
14. Februar 2014
20:00
15. Februar 2014
20:00

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»Hexen GmbH«

URAUFFÜHRUNG 6. Februar 2014
Tanztheater von tanzbar_bremen
Am Do,  06./ Fr,  07./ So, 08./ Fr, 14./ Sa, 15.02.2014  / 20:00 Uhr / Schwankhalle Bremen

Künstlerische Leitung: Günther Grollitsch und Corinna Mindt
Choreografie: Günther Grollitsch
Musik/Komposition: Dorothée Hahne
Tanz/Darstellung: tanzbar_bremen – Neele Buchholz, Tomas Bünger, Jenny Ecke, Doris Geist, Corinna Mindt, Oskar Spatz und Schüler/innen der Werkstufe des Schulzentrums Neustadt – Ahmed Gando, Isabel Hellmers-Lopez, Lisa Janik, Trudi Richardson I Kostüm- /Bühnenbild: Katja Fritzsche
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Philharmoniker am Puls des Planeten | 19.10.2013 Rheinische Post

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Die Rheinische Post mit einer Besprechung des Konzertes „The Pulse of the Planet“:

VON INGO HODDICK

Duisburg (RP). In diesem Oktober gibt es in Duisburg kein Philharmonisches Konzert. Aber die beiden außergewöhnlichen Erlebniskonzerte der Duisburger Philharmoniker im Großen Saal im Theater Duisburg sind dafür mehr als Ersatz.

Es begann jetzt mit „The Pulse of the Planet: 51° 26′ N, 6° 45′ O“, das war eine audiovisuelle Reise über die Erde und durch Duisburgs weltweite Partnerstädte. Von Duisburg – die Buchstaben-Zahlen-Kombination bezeichnet den Längen- und Breitengrad unserer Stadt – ging es zunächst in die USA, nach Fort Lauderdale in Florida, Duisburgs jüngste Partnerstadt seit 2011, mit dem stillen „Daybreak“ aus der „Florida Suite“ von Frederick Delius. Von dort – gewissermaßen von Cape Canaveral – starteten wir ins All, mit dem „Short ride in a fast machine“ von John Adams. Das Weltall zeigte uns dann die archaisch fließende (und klingelnde) Auftragskomposition „Overview-Mercatorprojektionen“ für Orchester und Videoprojektionen der 1966 geborenen Dorothée Hahne.

Es ging weiter in Litauen (Partnerstadt Vilnius seit 1985), typischer Weise mit zwei Streicherwerken: „Svajone“ („Träumerei“) von Juozas Naujalis und „Toccata diavolesca“ von Jonas Tamulionis. Dann nach Russland (Partnerstadt Perm seit 2007), mit dem Knaller „Polowetzer Tänze“ von Alexander Borodin. Natürlich auch in die Türkei (Partnerstadt Gaziantep seit 2005), mit dem Lied „Ruzgarla Bir“ („Mit dem Wind zusammen“) des Baglama-Solisten Erdal Akkaya, im einfühlsamen Arrangement von Evelyn Klaunzer. Und zum Abschluss ins Vereinigte Königreich (Partnerstadt Portsmouth seit 1950), besonders passend mit der fetzigen „Portsmouth Point Overture“ von William Walton.

Verbunden und strukturiert wurde das Konzert durch ein weiteres Auftragswerk, nämlich audiovisuelle Zwischenspiele von der 1984 geborenen Elke Swoboda. Der Abend gewann seine große Stärke aus der gelungenen Kombination von Atem beraubend schönen Bildern unseres Planeten aus großer Höhe mit bestens ausgewählten Orchesterwerken. Der 1982 geborene Dirigent Seokwon Hong beeindruckte durch seine leidenschaftliche Präzision, die auch die Duisburger Philharmoniker zu Höchstleistungen inspirierte. Getrübt wurde das Vergnügen an diesem Gesamtkunstwerk nur durch Jugendliche in hinteren Reihen, die ständig quatschten.

Quelle: http://www.rp-online.de/trackback/ping/3756179

GWK laureates 2013 in the „KulturSchmiede“ Arnsberg

*Video:kurze dokumentation der preisverleihung der gmk preisverleihung 2013

On 29th September 2013 , the winners of the year’s prizes of GWK (Society for the Advancement of the Westphalian Cultural Work Association) were awarded and honored . The musical arrangement of the festive matinee, which was presented in the KulturSchmiede Arnsberg at the ideal venue, was in the hands of this year’s winners for music, Max Volbers (recorder) and Nikola Komatina (accordion). Direct opening shone Max Volbers virtuosity and confidently with the interpretation of  „commentari III“ for recorder and quadraphonic live electronics , which I had composed in 2000 for Dorothee Oberlinger.  Max Volbers studies recorde at the Mozarteum in Salzburg. Another highlight was the arranging of the awardees for their own occupation version of Johann Sebastian Bach’s Sonata for flute and bc G minor, BWV 1020. The GWK award to the musicians , the writer Lars Reyer and visual artists Bettina Marx , Katja Kottmann and Clemens Botho Goldbach was brought to a close with a further special contribution from Nikola Komatina, who was born in 1988 in Serbia and after his studies at the Conservatory in Vienna now stands at the Detmold Music Academy just before the completion of his accordion studies , brought the ceremony with the interpretation of the Roma song „Djurdjevdan“ to a moving finale. With all the passion in his voice and playful virtuosity on the accordion Nikola Komatina presented a perfect example of how music directly and naturally cross borders, opening doors and gates. The exhibitions of art winners are open at the Kunstverein Arnsberg and in the Kloster Wedinghausen until 10th November.

Duisburg: UA Overview Duisburger Duisburg: The Pulse of the Planet: 51° 26´ N, 6° 45´ O Duisburger Philharmoniker UA Overview

17. Oktober 2013
19:00

Foto: ©iStockphoto.com/loops7Concert Experience
Multimedia Concert with Mercator-Vision

Duisburg Philharmonic Orchestra
Seokwon Hongconduction

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Dorotheé Hahne
Overview – Mercatorprojektionen (Premiere)
Music from John Adams, William Walton, Charles Ives and others

Elke Swoboda Visuals and Soundscapes
Martin Stys Music and Visuals Lounge
Stephanie Riemenschneider Conception

Concert-Information (German – PDF) – Download

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Unterschiedliche Klangbilder alter und neuer Meister | 20.09.2013 Gießener Anzeiger

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20.09.2013 – LAUBACH

HESSENBRÜCKENMÜHLE Ensemble „Fontana di Musica“ beendet 11. Konzertsaison

Das ausgezeichnete Ensemble „Fontana di Musica“: Christian Handschke, Elisabeth Wirth, Elina Albach und Christoph Urbanetz. Foto: Schuette

Das ausgezeichnete Ensemble „Fontana di Musica“: Christian Handschke, Elisabeth Wirth, Elina Albach und Christoph Urbanetz. Foto: Schuette

(hgs). Mentor Dr. Holger von Paucker blickte in seiner Begrüßung zum Abschlusskonzert der 11. Konzertsaison im Konzertsaal des Kulturdenkmals Hessenbrückenmühle auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Mit dem Auftritt des 2009 in Berlin gegründeten und vielfach ausgezeichneten Ensembles „Fontana di Musica“ mit Elisabeth Wirth (Blockflöte), Christian Handschke (Barockvioline), Christoph Urbanetz (Viola da Gamba) und Elina Albach (Cembalo) wurde am Ende noch einmal ein Konzert geboten, das mit unterschiedlichen Klangbildern alter und neuer Meister zu begeistern wusste. Das junge Ensemble beschäftigt sich mit der historischen Aufführungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts und ist bestrebt, den Geist und Esprit dieser vergangenen Zeit wieder aufleben zu lassen. Die Musiker wollen deutlich machen, dass es sich hierbei nicht um alte oder veraltete Musik handelt, sondern um eine Energiequelle, aus der man heute wie damals schöpfen kann.

Das Programm unter dem Motto „Bianca e Oscura“ begann mit einem Stück aus dem Fluyten-Lusthof für Blockflöte solo, „Engels Nachtegaeltje“, von Jakob van Eyck (1590-1657), einfühlsam vorgetragen von Elisabeth Wirth. Es folgten kleinere Kompositionen von Jean-Féry Rebel (1660-1741) und Marais Marais (1656-1728). Im Konzert g-Moll „La Notte“ RV 439 von Antonio Vivaldi (1678-1741) stellte das Quartett seine immense Homogenität unter Beweis. Besonders großen Beifall erntete das Stück „Commentari III 1999“ der jungen Komponistin Dorothée Hahne (*1966). Die Zuhörer beeindruckte vor allem das zeitweise gleichzeitige Spiel zweier Flöten.

Einfache Melodien

Georg Friedrich Händels (1685-1759) Triosonate d-Moll HWV 386c für Flöte, Violine und Basso Continuo wurde vollmundig mit großem Ausdruck vorgetragen, wobei vor allem das Andante beeindruckte. Die von einfachen Melodien geprägten Ausschnitte aus dem „Tierkreis“ von Karlheinz Stockhausen (1928-2007) mit Skorpion/Mars, Waage/Venus in einer Version für Barockinstrumente, Jungfrau/Merkur und Löwe/Sonne waren ebenfalls für das Quartett in seiner Interpretationsfähigkeit zugeschnitten.

Von einem unbekannten Komponisten (Anonymus) erklang als längstes Stück Contrapunctus sopra la Baßgaylos d´Altr „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ in unnachahmlicher Klangfülle. Nach dem Schlussstück, dem Pariser Quartett e-Moll Nr. 12 von Georg Philipp Telemann (1681-1767), forderte der lang anhaltende Applaus des begeisterten Publikums das Ensemble zu einer Zugabe heraus, die mit dem dritten Satz aus der Händelsonate erfüllt wurde.

Quelle: Gießener Anzeiger 20.09.2013

Tanz mit tönendem Abflussrohr | 21.06.2013 MZ

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Rotlicht Münster 2013

Quelle: Printausgabe 21.06.2013 MZ

Das Alphorn schmatzt, der Rücken scheuert | 20.06.2013 WN

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Experimenteller Tanz im Pumpenhaus.

Experimenteller Tanz im Pumpenhaus. Foto: Reinhard Hubert

Henrietta Horns experimentelles „Rotlicht“ im Pumpenhaus

Münster –

Tänzerin und Musikerin stehen auf der Bühne. Die eine entlockt ihrem Alphorn knarzende, schmatzende Geräusche, die andere interpretiert diese Laute mit weichen Armbewegungen, blickt ruckartig in Richtung Horn, wendet sich rasch wieder ab. Es wird lange dauern, bis beide zueinander gefunden haben . . .

Von Isabell Steinböck

„Es kommt, was geht . . .“ heißt die Improvisation, die im Rahmen von „Rotlicht“ im Pumpenhaus zu sehen war. Henrietta Horn (langjährige Leiterin des Folkwang Tanzstudios in Essen) und Dorothée Hahne (Komponistin und Multi-Instrumentalistin aus Schöppingen) gestalten acht Szenen, in denen Tanz und Musik aufeinander einwirken. Experimentell und abstrakt erscheinen die Stücke, sprachlich verspielt ihre Untertitel, wie die erste Improvisation: „Hahne mit Horn und Horn“.

Es folgt eine Komposition, „Schrittweise“, die ausschließlich aus den Geräuschen von Schritten und Tanzbewegungen entstanden ist. Elektronisch bearbeitet, kommen die Laute zu Gehör: Wie aus dem Nichts ertönen Laufen, Rennen oder Hüpfen; ein unsichtbares Wesen scheint die Tänzerin in ihren Bewegungen nachzuahmen und zu verfolgen. Oder ist die Performerin gespalten? Verfolgt sie sich am Ende selbst? Ein surreales, spannendes Stück um diffuse Ängste und Selbsttäuschung.

Mit den Erwartungen des Publikums spielt „Intermezzo I“: Dorothée Hahne setzt das Baritonhorn an die Lippen, Henrietta Horn macht entsprechende Geräusche. Aus dem Instrument erklingt kein Ton, beide haben die Lacher auf ihrer Seite.

„Boden mit Dame“ generiert seine Töne dagegen aus scheuernden, rutschenden Bewegungen: Henrietta Horn liegt auf einem Teppich, neben sich ein Mikrofon. Auf der Leinwand erscheint in Rot „on Air“; tatsächlich werden die Geräusche live aufgenommen und wieder eingespielt.

Gegen Ende der Performance singt Dorothée Hahne mit sich selbst im Kanon ein wunderschön melancholisches Stück um Werden und Vergehen. Ein Abflussrohr wird zur Tuba, Patronenhülsen im Militärhelm bilden die Percussion. Henrietta Horn tanzt dazu, endlich im perfekten Einklang mit der bedeutungsschweren Musik. Tänzerin und Musikerin begegnen sich auf Augenhöhe, jede eine Meisterin ihres Faches.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Poitiers (F): Examen Céline Debroas

10. Juni 2013
15:30bis16:30

Concert exam Céline Debroas (recorder)

(Prof. Claire Michon)

Concert program:

Dorothée Hahne: „dance macabre“
Calliope Tsoupaki: „Charavgi“
Pandolfi: Sonata quarta „La Castella“
Dieupart: 3°suite
Llibre Vermell de Montserrat: „O Virgo Splendens“
Ph.Verdelot: „Diminutions sur Dormendo un giorno“
V.Ruffo: „Capricci: Dormendo un giorno & La danza“

Chapelle des Augustin au CRDP de Poitiers (France)
CRDP de Poitou-Charentes
6, rue Sainte-Catherine
86 04 Poitiers cedex (F)
Téléphone: 05 49 60 67 00