H-Blog - von einer, die auszog das Glauben zu lernen

Kleingedrucktes betreff Die-Branchensuche.info

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Seit der Eintragung von newsic in die Wirtschaftsdatenbank Kreis Borken erhalte ich regelmässig und unaufgefordert Werbefaxe, wie zuletzt das hier abgebildete, das ganz offensichtlich erstellt wurde, um durch Täuschung Unternehmern für völlig unsinnige und überteuerte Leistungen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Schon an der Anschrift auf dem Fax ist ersichtlich, daß für diese Werbeaktion sehr veraltete Daten verwendet werden, denn newsic ist bereits seit mehreren Jahren in der Feuerstiege 6 in Schöppingen nicht mehr erreichbar. Auf den ersten Blick sieht es aus, als sollten lediglich die vorhandenen Kontaktdaten aktualisiert werden, aber wer für Die-Branchensuche.info neben Name und Postanschrift seine Telefonnummer, Email und Internetadresse eintragen lassen möchte (ein Branchenbucheintrag nur mit Firmenname und Postanschrift ist heutzutage völlig unsinnig), schließt damit automatisch einen Vertrag für 2 Jahre mit dem Internetseitenanbieter ab, was im Klartext heißt: 1080 € (netto!) für einen Datenbankeintrag auf einer Webseite, die allenfalls von getäuschten Unternehmern aufgerufen wird und bei Google in Sachen Branchensuche irgendwo ganz weit hinten gelistet wird. Fragt sich jetzt noch: Mit welchem Recht veröffentlicht die BAV Verlagsgesellschaft Limited falsche und veraltete Daten über newsic im Internet? Einen weiteren Artikel zur Werbepraxis der BAV Verlagsgesellschaft Limited gibt es auch unter www.faxwerbung.info.

commentari – Hahne/Stegmann 4th September 2011

With grateful thanks for the pictures to Claudia Meyer

Zeichnung aus Notenlinien

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Mitte der 90er Jahre entdeckte ich “Fidolino“, ein handliches Notenlinien Stempelset, mit dem sich schnell und praktisch Notenlinien stempeln oder besser gesagt rollen lassen. Das ist nicht nur sehr praktisch, um musikalische Einfälle im Notizbuch leserlich festzuhalten, sondern es läßt sich damit auch noch anderweitig kreativ werden. Da ich auch immer gerne selber gemalt und gezeichnet habe, ist im April 1995 diese Zeichnung entstanden, die ich “Variation im freien Fall” genannt habe. Der Titel hat mich 14 Jahre später nochmal dazu inspiriert eine gleichnamige Komposition zu verfassen, die am 12. September 2009 anläßlich der Ausstellung “A Painting a Day keeps the Doctor away” der Künstlerin MAF Räderscheidt in der Eifel uraufgeführt wurde.

2600 Jahre altes Abbild/Bodenkarte des Sternenhimmels entdeckt

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Die Anordnung der Gräber ...

Die Anordnung der Gräber … … auf dem Magdalenenberg entspricht den Sternenbildern, wie sie zwischen der Winter- und Sommersonnenwende des Jahres 618 v. Chr. zu sehen waren. An zwei Stellen um das zentrale Fürstengrab errichtete man zudem Stangen, mittels denen sich die Mondwenden berechnen ließen.

Wolfgang Thiele und Herbert Knorr hatten mit Ihrer Veröffentlichung 2004 “Der Himmel ist unter uns” jede Menge Skepsis und voreilige Kritik einzustecken, als Sie mit Thieles Entdeckung über das ca. 5000 Jahre Abbild des nördlichen Sternenhimmels auf dem Boden von Westfalen an die Öffentlichkeit gingen. (Siehe auch den Artikel “Der Himmel zu unseren Füßen” im H-Blog vom 4. November 2010). 40 Jahre nach der Entdeckung des keltischen Gräberhügel “Magdalenenberg” im Schwarzwald hat nun der Wissenschafter Allard Mees vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz herausgefunden, daß die Gräber der Anlage ebenfalls wie Sternbilder auf dem Boden angelegt sind. Ebenso wie Wolfgang Thiele die Datierungen des Sternenhimmels über Westfalen berechnete, konnte er mittels Computerprogrammen rekonstruieren, daß die Anlage gemäß den Sternbildern im Sommer 618 v. Chr entstanden ist. Offensichtlich diente die keltische Anlage als Mondkalender der Zeitberechnung.
Am 16./17. Juni 2011 wurde diese Nachricht in den öffentlich-rechtlichen Medien publiziert, erstaunlicher Weise aber innerhalb einer Woche nahezu vollständig wieder gelöscht. Neben wenigen gechachten Googleeinträgen (Der dazugehörende TV-Beitrag ist leider nicht mehr zu finden) dokumentiert dieser Artikel “ASTRONOMIE DER EISENZEIT – Ein Fürstengrab als Mondkalender” von Katharina Bolle detailiertere Informationen über die Entdeckung einer weiteren Sternzeichenkarte auf deutschem Boden.

Wieso deklariert das ZDF Kultur als Luxus?

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Am 22. Mai lief im ZDF Nachstudio eine Diskussion mit dem Titel: “Kultur – Luxusgut für alle?”, die (noch) in der Mediathek abrufbar ist. Der aus GEZ-Geldern finanzierte Beitrag ist absolut empfehlenswert, nicht nur weil z.B. Frau Grütters u.a Argumente anführt auf die ich u.a schon bei einer Sitzung des WDR Programmbeirat 2005 hingewiesen habe -> In der Kulturbranche sind in Deutschland mehr Menschen als in der Automobilindustrie tätig, wobei bitte zu beachten ist, welche Medienaufmerksamkeit herscht, wenn auch nur ein Werk eines Autoherstellers von Schließung bedroht ist, während von der Öffentlichkeit unbemerkt in der Kulturbranche jährlich bis zu 20% aussteigen müßen, weil sie davon nicht mehr ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
Kritisch möchte ich mir hier wünschen, daß diejenigen die für Headlines, Texte und Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender verantwortlich sind, sich psychologisch derartig grundversorgen, damit sie den Rechten keine Steilvorlagen mehr zum Abschreiben liefern, denn: Ausgaben für Kultur sind keine Subventionen sondern gesellschaftliche Investitionen! Kultur ist kein Luxus, sondern Kultur ist die Basis jeder Gesellschaft!
Um die Sendung in der ZDF-Mediathek anzusehen, bitte auf das Bild klicken!

NEWSIC Single: Frei sein (B Seite: Komm wir schreien uns mal an :-)

Wo kommt eigentlich der Wahnsinn her?

Fürstlich gefrühstückt | 31.05.2011 Münsterland Zeitung

Klüngelskerl Melodie