Werkverzeichnis

Gestern – Heute – Morgen

Gestern – Heute – Morgen [6/2021]

für Orgel / mit obligater (Altblock)-Flöte

Kompositionsauftrag Deutscher Musikrat

“Die gebürtige Rheinländerin Dorothée Hahne ist musikalisch äußerst vielsprachig aufgestellt. Von Jazz über elektronische Musik bis hin zu Werken etwa für die Blockflötistin Dorothee Oberlinger reicht ihr umfangreiches Schaffen. Nur für die Orgel hat sie bisher nicht geschrieben – obwohl sie schon als Kind, an der Seite ihres die Orgel meisterlich spielenden Vaters Rudolf Hahne, ihrem Klang verfallen war. Seinen Wunsch, dass sie etwas für Orgel komponieren möge, erfüllte sich nicht zu seinen Lebzeiten. Dank der Orgelprojekts des Musikrats konnte Hahne aber nun ihr Stück „Gestern – Heute – Morgen“ ihrem Vater postum widmen.

Ihr Werk kreist ganz um die sich wiederholenden Rituale und Verordnungen, mit denen auf die pandemische Lage reagiert wird. Jeden Tag setzt man sich mit den Inzidenzzahlen auseinander. Jeden Tag hofft man, dass der Alltag endlich wieder entspannter wird. Und „am nächsten Tag geht wieder alles von vorne los“, so Dorothée Hahne, die selber eine Post-Long-Covid-Phase durchleiden musste. Dieser ewige alltägliche Kreislauf spiegelt sich nun auch in dem an die Minimal Music angelehnten Charakter von „Gestern – Heute – Morgen“ wider. Zugleich will Hahne mit dem sanften, mit so manchen Einflüssen aus Jazz und Tango eingefärbten Flow eine Stimmung erzielen, die einem in dieser von Corona dominierten Zeit „Mut, Kraft und Hoffnung“ vermittelt. Und dazu passen auch Hahnes Zeilen, die sie „Gestern – Heute – Morgen“ zur Seite gestellt hat (Guido Fischer):”

„Sich im Kreis drehen
und trotzdem
auf der Stelle treten
In kleinen Schritten
Fokus im Detail
Emotionale Breitseite
zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Halt gibt nur die Liebe
Da Capo!“

https://www.orgel-corona.de/kompositionen/gestern-heute-morgen

Projekt „Orgelmusik in Zeiten von Corona“

Der Deutsche Musikrat führt gemeinsam mit der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland das Projekt „Orgelmusik in Zeiten von Corona“ durch. Das Projekt bildet einen Beitrag zum „Jahr der Orgel“, das die Landesmusikräte für 2021 ausgerufen haben. Im Rahmen des Projekts entstanden 17 Kompositionen für Orgel, die die Corona-Zeit künstlerisch reflektieren.

Im Herbst 2021 werden diese Orgelwerke in zahlreichen Konzerten und Gottesdiensten erklingen. So wird das Musikleben aktiv befördert und die Zuhörenden werden zu einer Auseinandersetzung mit den Pandemie-Erfahrungen angeregt. Den Abschluss des Projekts bildet ein Finissage-Konzert am 21. November 2021, bei der alle 17 Kompositionen gemeinsam zur Aufführung kommen. Das Projekt wird durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien gefördert.

Der Deutsche Musikrat veröffentlicht die 17 Kompositionen in einem Sammelband beim Carus-Verlag. Mit-Herausgeber sind Prof. Richard Mailänder und LKMD Kord Michaelis. In Deutschland tätige Organistinnen und Organisten können eine Online- oder Printausgabe des Orgelbuchs kostenfrei über den Deutschen Musikrat beziehen, wenn sie innerhalb des Projekts „Orgelmusik in Zeiten von Corona“ im Herbst 2021 in einem Konzert oder Gottesdienst Stücke aus dem Orgelbuch aufführen. Hier gibt es weitere Informationen!

Aufführungen:

  • 27. November 2021 Kaiserslautern: Herbstmusik
  • 24. Oktober 2021 Hagen: neuer geist. neue musik
  • 25. September 2021 Eging am See: 26. Sonntag i. Jk.
  • 12. September 2021 Neuss: Eröffnungskonzert “Tage der Kirchenmusik” Neuss
  • Omne Templum

    „Omne Templum“ [9/2016]
    Elektroakustische Komposition aus transponierten Klängereignissen aus dem Weltraum (Sputnik, Kepler-Teleskop, Leoniden, Sonnenstürme u.a.), Dideridoo, Eierbecher und Schneckenhorn zu Bildern des Hubble-Weltraumteleskops
    Kompositionsauftrag für das Erzbistum Köln zur Domwallfahrt 2016

    Bilder des Hubble-Weltraumteleskops © ESA/Nasa

    UA 23.09.2016 Kölner Dom, anläßlich der Kölner Domwallfahrt 2016

    Leonids Song

    „Leonidsong“ [9/2016]
    Elektroakustische Komposition aus transponierten Klängen der Leonidenmeteore zu Bildern des Hubble-Weltraumteleskops
    Kompositionsauftrag für das Erzbistum Köln zur Domwallfahrt 2016

    Bilder des Hubble-Weltraumteleskops © ESA

    UA 23.09.2016 Kölner Dom, anläßlich der Kölner Domwallfahrt 2016

     

    TelePartY

    für Solo-Instrument & Live-Elektronik [2014]

    Hacking Tschaikowsky

    Elekroakustische Musik aus Walzer-Motiven (Schwanensee – Tschaikowski)  [2014] Weiterlesen

    Loop mbH

    Elekroakustische Musik  [2014] Weiterlesen

    Little Swans Loops

    Elekroakustische Musik aus Motiven aus dem “Tanz der vier kleinen Schwäne” von Pjotr Iljitsch Tschaikowski [2014] Weiterlesen

    Toms Toms

    Elektroakustische Musik für digitalisierte Wassertropfenrhythmen & Verzögerungseffekte [2014] Weiterlesen

    Overview – Mercatorprojektionen

    17. Oktober 2013
    19:00

    Musik nach den Proportionen der ersten Weltkarte (1569) von Gerhard Mercator (1512 – 1594) für Orchester & Videoprojektionen [2012/13]

    Die Erde von Apollo 17 aus gesehen! ©NASA

    Die Erde von Apollo 17 aus gesehen! ©NASA

    Uraufführung

    17. Oktober 2013 19 Uhr

    The Pulse of the Planet

    51° 26´ N, 6° 45´ O

    Duisburger Philharmoniker

    Leitung: Seokwon Hong

    Mit Ansichten der Erde von ISS Missionen der Astronauten

    Thomas Reiter  ISS013 & ISS014
    Frank De Winne  ISS020 & ISS021
    Paolo Nespoli  ISS026 & ISS027
    Andre Kuipers  ISS030 & ISS031
    Chris Hadfield ISS035 & ISS036
    Luca Parmitano ISS036 & ISS037 Rückkehr zur Erde 11/ 2013
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