NEWSIC Single: Frei sein (B Seite: Komm wir schreien uns mal an :-)

Im Herbst 1999 registrierte ich meine erste Domain (newsic.de) um meine Arbeit im Netz zu präsentieren und dokumentieren. Als Komponistin „Neuer Musik“ war die Erkenntnis darüber, das es letztendlich nichts wirklich Neues gibt, in Ergänzung mit der Tatsache, daß es in aller Vielfalt immer wieder Verbindungen und Kombinationsmöglichkeiten gibt, der Auslöser das Wort „newsic“ zu kreieren, denn „new“ bedeutet im Englischen „neu“ und „sic“ im Lateinischen „auf diese Art und Weise“. „newsic“ ist also eine Wortkombination aus einer aktuellen und ein antiken Weltsprache, dessen Assoziationen zu „Neuer Musik“ völlig willkommen sind und mir für meine Arbeit in der ich mich sehr gerne mit Alter Musik auseinandersetze, besonders passend scheint. „newsic“ ist inzwischen ebenso der Name des ensembles, mit dem ich seit 2000 in wechselnder Besetzung meine Kompositionen aufführe und seit 2002 auch des eigenen Verlags für Neue Musik und Medien.

Zahlreiche Jahre später entdeckte ich dann zufälliger Weise im Netz, daß bereits 1979 ein Musikprojekt den selben Namen gewählt hatte. Aus meiner Kinderzeit mit spärlichsten Fernseherfahrungen ist die Titelmelodie „Maybe“ der amerikanischen Serie „Der Mann aus den Bergen“ (Maybe – Thom Pace | theme from Grizzly Adams) unlöschbar als Ohrwurm abgespeichert, die eben nur dank dieser TV-Serie 1979 als Nummer Eins wochenlang die deutschen Charts anführte. Im selben Jahr erschien bei Ariola dann auch eine deutsche Cover-Version des Nummer-1-Hits unter dem Namen NEWSIC mit dem Titel „Frei sein“ samt der B-Seite: „Komm wir schreien uns mal an“ 🙂 Für den ambitionierten Plattensammler gibt es diese zur Zeit z.B. hier zu ersteigern.

2 Kommentare

  1. Hallo Frau Hahne,
    so etwa einmal im Jahr gebe ich mal „newsic“ bei Google ein und finde dann auf der 15. oder 30. Seite einen Hinweis auf die LP, die mein Freund Chrishy und ich damals in den Dirks Studios mit eigenen Songs für Ariola eingespielt haben. Als das „Werk“ fertig war, fand Ariola, es fehle der „Hit“ und machte die Veröffentlichung davon abhängig, dass wir die Coverversion von „Maybe“ aufnehmen. Wir haben das schließlich gemacht – obwohl wir uns schrecklich unwohl dabei fühlten – damit die eigenen Songs, an denen unser „Herzblut“ hing, zur Veröffentlichung kamen. Hat aber auch nix genutzt: zu unseren Konzerten kamen dann Menschen, die enttäuscht waren, dass wir „frei sein “ niemals live spielten. Und der Verkauf von LP und Single war auch nicht berauschend. Man soll halt immer nur die Sachen machen, hinter denen man auch steht.
    Bei meinen Recherchen bin ich natürlich immer zuerst auf Ihrer homepage gelandet und hatte auch schon mal daran gedacht Ihnen mitzuteilen, dass für die auf Ihrer homepage beschriebenen Projekte der Name newsic viel berechtigter erschien, als für unsere aus Folk, Blues und Rock abgeleiteten Lieder. Ich hab’s aber gelassen. Nachdem ich nun aber bei meiner letzten Recherche fast direkt auf die Seite Ihrer hompage geführt wurde, wo Sie schmunzelnd auf unsere Single hinweisen, freue ich mich, dass die Namensverwandtschaft doch noch zu Tage getreten ist.
    Chrishy und ich sind der Musik leider (?) nicht treu geblieben. Chrishy – er ist derjenige auf dem Cover rechts – hat heute den Conanima- Verlag, in dem er CDs von Kabarettisten – Volker Pispers u.a. – verlegt. Und ich bin seit 28 Jahren Anwalt. Das macht zwar nicht ganz so viel Spaß, wie Musik, ist aber auf Dauer einträglicher.
    Vielleicht gelingt es mir mal, auf eines Ihrer Konzerte zu kommen.

    Beste Grüße

    Michael Ulrich

  2. newsic sagt:

    Lieber Michael Ulrich,
    über diesen Kommentar habe ich mich ganz besonders gefreut.
    Herzlichen Dank und ebensolche Grüße – Dorothée Hahne

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