Archive of posts tagged Gerhard Mercator

Overview – mercator projections

17. Oktober 2013
19:00

Music according to the proportions of the first World Map (1569) of Gerhard Mercator (1512 – 1594) for orchestra & video projection [2012/13]

The blue marble seen from Apollo 17 ©NASA

The blue marble seen from Apollo 17 ©NASA

Premiere:

17th of October, 2013, 7 p.m.

The Pulse of the Planet
51° 26´ N, 6° 45´ ODuisburger Philharmonikerconducted by Seokwon Hong

With views of the Earth from ISS missions astronauts

Chris Hadfield ISS035 & ISS036
Luca Parmitano ISS036 & ISS037 Return to Earth 11/ 2013
Thomas Reiter  ISS013 & ISS014
Frank De Winne  ISS020 & ISS021
Paolo Nespoli  ISS026 & ISS027
Andre Kuipers  ISS030 & ISS031 Continue reading »

Photographing artists in orbit and extra thanks to Chris Hadfield

500 years after Gerhard Mercator’s birth humankind is able to fly into space/orbit and to get the big picture of overview with one’s own eyes.

View from orbit on earth with atmosphere, photographed from ISS Expedition 13 Foto: NASA

View from orbit on earth with atmosphere, photographed from ISS Expedition 13 Foto: NASA

The focus for the selected images of Overview video projections based on forms and structures whose origin partly in millions of years, partly by mankind in decades/centuries and sometimes only for a moment due to wind and clouds caused. All images, captured from orbit, presenting human “moments” as a prospect to earth in a diverse abstract to expressionistic art. On demand at the ESA/ESOC, Istarted to explore the NASA image archive “the gateway to astronaut photography of Earth” with over 4.5 million photos, all taken from astronauts from Earth.

Posted from Chris Hadfield at 11. April 2013 with the comment: These Great Barrier Reef islands make me want to draw in the second eye. Foto: Chris Hadfield/NASA

Posted from Chris Hadfield at 11. April 2013 with the comment: These Great Barrier Reef islands make me want to draw in the second eye. Foto: Chris Hadfield/NASA

Here I could detect images of the ISS Expedition 13 of the present ESA President Thomas Reiter, the first German who walked in space in 1995 and even played guitar 2006 in the ISS. The pictures of Frank De Winne, Paolo Nespoli and Andre Kuipers I found in the social media streams of the astronauts.

In 2012, The Mercator year, Chris Hadfield was the first astronaut, able to share his view of the world through the Internet with millions of people. Among his more than 800 photos from orbit, with a keen sense positioned views of the earth can be found – with fascinating structures, shapes and colors.

Sunset, photographed from ISS Expedition 20 with Frank De Winne. Foto: NASA

Sunset, photographed from ISS Expedition 20 with Frank De Winne. Foto: NASA

The pictures of Chris Hadfield have therefore taken the lion’s share in the projections of Overview and support by Chris Hadfield and Evan Hadfield are my great honor and pleasure for which I am very grateful.

The photographs of Luca Parmitano will be seen during the premiere of the Mercator projection, too and himself is located on ISS at the same time. The Duisburg Philharmonic Orchestra conducted by Seokwon Hong presents on 17 October 2013 at 7 p.m. “The Pulse of the Planet: 51 ° 26 ‘N, 6 ° 45’ E” and in the same time the ISS will have almost completely once orbited the Planet Earth.

Musik á la carte für Orchester & projizierte Weltansichten

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Weltkarte des Gerhard Mercator 1569 Quelle: wikipedia

Weltkarte des Gerhard Mercator 1569 Quelle: wikipedia

Bilder zu digitalisieren ist im digitalen Zeitalter eine Selbstverständlichkeit. Rein technisch gesehen wird beim als Scan (Abtastvorgang) bekannten Prozeß ein Bild in Punkte gerastert, die als sogenannte Pixel definiert sind. Beim im Internet verbreiteten RGB-Farbschema umfasst die Farbtiefe für Pixel 256 verschiedene Werte. MIDI bezeichnet das Musical Instrument Digital Interface (englisch für Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente), bei dem der Tonumfang in einer Skala von 1 bis 127 dargestellt wird. Durch 2 geteilt kann jeder Pixelwert in Mididaten uminterppretiert werden (128 x 2 = 256). Wer sich für das Thema interessiert schaue bitte auf die Seiten des amerikanischen Klangkünstlers Taurin Barrera, der dort über seine in Max/MSP geschriebene Anwendung MidiImage informiert. (Das sich ebenso mp3’s in Bilder und wieder zurück uminterpretieren lassen, war beim Erkunden des Themas ein interessanter Nebenaspekt.) Am flexibelsten und komfortablesten ist die Software MidiImage einsetzbar, die seit der Version 3 neben Zuweisungen von Farbwerten zu Instrumenten um zahlreiche Controller und weitere Parameter ergänzt wurde.

Wie schon im Werkverzeichnis beschrieben habe ich mich nach zahlreichen Versuchen, aus der Datenmatrix der Mercatorkarte einen musikalischen Mehrwert herauszukristalisieren, dazu entschieden, die Tonskala, der die transformierten Pixel zugeordnet werden, im ionischen Kirchenmodus basierend zum Ton C anzuordnen. Einige Jahre bevor Mercator seine bedeutende Weltkarte veröffentlichte, wurde der ionische Kirchenmodus auch musiktheoretisch etabliert. Im Dodekachordon (1547) des Heinrich Glarean(us) wurde der ioninische Modus gemeinsam mit dem Äolischen in das System der authentischen mittelalterlichen Modi aufgenommen. Bedeutend, da diese beiden Tonskalen und das Ionische im Besonderen als Vorgänger der heutigen Dur-Tonleiter bestimmend für die westliche Musik wurden.

Overview-Mididata-Mercator

Die digitalisierte Mercatorkarte als Mididatenmatrix

Die Weltkarte des Mercators ist bekanntlich seiner Projektionstechnik entsprechend verzerrt. Also sollte das akustische Bild dieser Weltkarte wieder entzerrt werden: Passenderweise wird die Unterteilung der Längen- und Breitengrade in Minuten und Sekunden angegeben, naheliegend, wurde Strecke in Zeit transformiert. Um die Mercatorprojektion umzukehren wurde die Datenmatrix zur Mitte hin propotional beschleunigt und danach proportional wieder entschleunigt. Absolute Priorität hat in der Bearbeitung, daß kein Ton verloren geht, die Strukturen und Proportionen erhalten bleiben und alle unspielbaren Töne durch auf Naturtonabständen basierende Proportionen und Transponierungen spielbar werden. Das gesamte Werk verwendet kein einziges Vorzeichen und gestaltet sich komplementär für die größte abendländische Instrumentalbesetzung, das Symphonische Orchester. Meinem Empfinden nach die beste Besetzung, um ein historisches Weltbild hörbar werden zu lassen.

Mehr Informationen zur Weltkarte und Gerhard Mercator finden Sie auf den Internetseiten von Wilhelm Krücken.

Mercator, Projektionen und das Spiel mit offenen Karten

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Das Jahr 2012 war festlicher Anlass den 500. Geburtstag des bedeutenden Duisburger Bürgers zu feiern, der im 16. Jahrhundert nach Inhaftierungen wegen Ketzerei die Niederlande verließ und im religiös toleranten Duisburg eine neue freigeistige Heimat fand. Der Mathematiker, Kartograph, Theologe und Philosoph Gerhard Mercator verfasste in seiner Duisburger Zeit die erste Karte, nach der erstmalig weltweit winkeltreu navigiert werden konnte. Ebenso wie es beschwerlich ist, einen Ball gleichmässig mit Papier zu bekleben oder die Schale einer Orange zu einer Fläche zusammenzulegen, war es bis dahin unmöglich die Fläche der runden Erdkugel auf einer zweidimensionalen Karte darzustellen. Mercator löste die Aufgabe mit der nach ihm benannten Mercatorprojektion (siehe Animation erstellt von Dr. Afred Hucht Universität Duisburg-Essen) Weitere Informationen zur Mercatorprojektion sind in diesem Artikel der Universität Duisburg Essen auf den Gerhard-Mercator-Internetseiten der Stadt Duisburg zu finden.

Das charakteristische an den Projektionen nach Mercator ist das Prinzip der gleitenden Perspektive. Im übertragendem Sinne führt es dazu sich der Vergänglichkeit von Ansichten zuzuwenden. Welche Bedeutung und Macht die Kartographierung, die immer nur eine begrenzte Ansicht vermitteln kann, für die Menschheit auch in heutigen Zeiten hat, ist in diesem Arte.tv-Beitrag gelungen zusammengefasst:

Gerhard Mercator ist auch bedeutend, weil er als erster den Begriff “Atlas” für ein geographisches Kartenwerk verwendete. Mehr dazu gibt es auf den Seiten von Planet Wissen zu lesen. Wer sich näher mit Duisburg zur Zeit Gerhard Mercators beschäftigen möchte, findet unter www.duisburg1566-3d.de ein Projekt, daß als Diplomarbeit der Ruhr-Universität Bochum einen virtuellen Spaziergang in 3D durch das Duisburg anhand des Corputiusplan von 1566.

Duisburg: UA Overview Duisburger Duisburg: The Pulse of the Planet: 51° 26´ N, 6° 45´ O Duisburger Philharmoniker UA Overview

17. Oktober 2013
19:00

Foto: ©iStockphoto.com/loops7Concert Experience
Multimedia Concert with Mercator-Vision

Duisburg Philharmonic Orchestra
Seokwon Hongconduction

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Dorotheé Hahne
Overview – Mercatorprojektionen (Premiere)
Music from John Adams, William Walton, Charles Ives and others

Elke Swoboda Visuals and Soundscapes
Martin Stys Music and Visuals Lounge
Stephanie Riemenschneider Conception

Concert-Information (German – PDF) – Download

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Besondere Klänge bauen auf Mercators Berechnungen | 12.06.2013 Der Westen

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Die Reihe „Klasse.Klassik“, mit der die Duisburger Philharmoniker seit 2006 das junge Publikum für klassische Musik begeistern möchten, wird fast ausschließlich von Förderern finanziert. Den Löwenanteil leistet dabei die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, die auch in diesem Jahr ihren mit 2000 Euro dotierten „Förderpreis Musikvermittlung“ vergibt. Gestern überreichte Peter Schuck vom Vorstand des Freundeskreises den Preis an Elke Swoboda (29) für ihre Mitarbeit an einem besonderen Konzert, bei dem sozusagen das Mercator-Jahr nachklingt.

Die Philharmoniker hatten einen Kompositionsauftrag an Dorothée Hahne vergeben, die in ihren „Mercator-Projektionen“ die Berechnungen Mercators in Musik transformiert. Durch Klang und Bildprojektionen soll sich das besondere Gefühl einstellen, vom dem Menschen berichten, die einen Blick aus dem All auf die Erde werfen.

Der Komposition „The Pulse of the Planet: 51° 26’ N 6° 45’ O“ werden bei der Uraufführung am 17. Oktober Werke zur Seite gestellt, die mit Duisburgs Partnerstädten zu tun haben. Die Verbindungen zwischen den Werken stellt Elke Swoboda in Bildern und elektronischen Klanglandschaften her. Die Dortmunderin hat Blockflöte und Instrumentalpädagogik studiert, dazu ab 2008 Komposition an der Folkwang Universität. Entstehen soll eine ungewöhnliche Hörreise.

Das „Klasse.Klassik“-Programm wartet in der neuen Spielzeit 2013/2014 mit einer neuen Struktur auf, die „die Zielgruppen noch deutlicher ansprechen soll“, so Philharmoniker-Intendant Dr. Alfred Wendel. Bislang seien die Altersgruppen dem Publikum nicht ganz deutlich geworden. Daran haben die Konzertpädagoginnen Theresa Schwär und Stefanie Riemenschneider „gefeilt“. Herausgekommen sind drei Kategorien: „Klasse.Klassik mini“ richtet sich an Familien mit Vorschulkindern und Kindergärten, also an die Altersklasse der Drei- bis Sechsjährigen. Sie werden in drei Konzerten im Opernfoyer mit den Instrumenten bekannt gemacht. „Klasse.Klassik familie“ – fünf Konzerte und ein „Special“ – richtet sich im großen Saal an Besucher ab sechs Jahren. Und „Klasse.Klassik erlebnis“ richtet sich an junge Erwachsene und alle Klassik-Fans, die auf der Suche nach Neuem sind. Ein Konzert ist „The Pulse of the Planet“, das andere bietet wieder Filmmusik.

Die „Klasse.Klassik“-Reihe wird auch gefördert von der Volksbank Rhein-Ruhr, dem Hilfswerk Lions Club Duisburg und privaten Donatoren wie Beatrix Brinskelle.

Besondere Klänge bauen auf Mercators Berechnungen | WAZ.de – Artikel im Original: