H-Blog - von einer, die auszog das Glauben zu lernen

Planquadrat Himmel

Heute abend kommt im Fernsehen der 2. Teil der teuersten RTL Produktion über die angeblich gesprengte Hindenburg. Interessant war im gestrigen ersten Teil direkt schon die erste Kameraeinstellung -> Am Himmel von 1937 sind superdicke Kondenzstreifen zu sehen, da haben die Produktionsmillionen wohl nicht mehr zum Retuschieren gereicht. Aber kein Wunder – gibt es ja auch kaum noch einen Streifen Himmel, der nicht vom Gitternetz der Düsenflieger überzogen ist. Hier ein typisch schönes Beispiel vom Himmel heute nachmittag über dem Münsterländischen Schöppingen.

Interferenzen, Licht & Musik

Der Titel und die Komposition “Interferences of inner voices” , die am 21. Januar 2011 von Trio aXoloT in Münster uraufgeführt wird, sind u.a. durch die Lektüre von Marco Bischof: “Biophotonen – das Licht in unseren Zellen” inspiriert.
Dieser ist nicht nur zu entnehmen, warum Licht und Leben auch in physikalischer Hinsicht nicht voneinander zu trennen sind, sondern auch, daß die Quantenphysik die Realität nach den gleichen Gesetzmässigkeiten behandelt die auch für die Akustik gelten. Interferenzen bilden den Grundmechanismus der Formbildung und da alles Energie und Schwingung ist, gilt das nicht nur für den Aufbau von Materie, sondern darf als universelle Gesetzmässigkeit begriffen werden.
Das Buch bietet unter anderem einen spannenden Diskurs zu quantitativem Machtdenken gegen die Weisheit der Gewaltlosigkeit.

… Effizienz, gezielter und sparsamer Einsatz der Mittel, Minimalismus, die unscheinbare Macht dessen, was sich zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle befindet, zwanglose Einordnung der Teile in ein Ganzes, Kooperation und Köhärenz – mit diesen Konzepten legen die Wissenschaftler ihr Ohr an das Herz des Lebens und lassen die Natur selbst sprechen, anstatt diese in begrenzte lebensfremde Konzepte einzuzwängen…

“Die Quantentheorie beschreibt Licht und Materie wie die Musik eines verborgenen nichtmateriellen Instrumentes” (Bodo Hamprecht)

In die Ecke, Besen, Besen!

“In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.”

aus dem Zauberlehrling von J.W. Goethe

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<- An einer Tankstelle in Heek (Münsterland) entdeckt.

Kultur und Schule – Musiksoftware entdecken und selber machen

Heute gab es für die SchülerInnen der Verbundschule Horstmar-Schöppingen 6 Stunden lang Gelegenheit die Klangwerkstatt meines Kultur und Schule Projekts zu erkunden. Der von der Schule zur Verfügung gestellte Computerraum bietet dafür hervorragende Voraussetzungen: Jedes Kind kann an einem eignen Rechner arbeiten, alle Rechner sind miteinander vernetzt und die Lehrkraft kann Ihren Bildschirm mit einem Beamer für alle gut sichtbar an die Wand projizieren.

Die Vermittlung von Hardware  und Software-Grundlagen steht ganz im Mittelpunkt, um am Computer eigene erste Klangexperimente zu starten. Damit die Kinder zu Hause am eigenen Computer weiter experimentieren können, werden als Software der Audiorekorder und -editor Audacity und die graphische Programmierungsumgebung Pure Data (PD) vorgestellt. Beide Programme sind als Open-Source-Software kostenfrei und plattformübergreifend sowohl für Windows, als auch Mac und Linux im Internet erhältlich.
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Die Tür als akustisches Sinnbild für Erkenntnis

Weil Denken eine der Lieblingsbeschäftigungen der Komponistin Dorothée Hahne ist, formte diese, im Bemühen darum, die Zustände, Vorgänge und Übergänge währenddessen greifbar, begreifbar zu machen, jene Gedanken allegorisch zu den hilfreichen Bildern von Häusern, Räumen und deren Türen, durch welche die Denkende schreitet und dabei gleichsam den Leichtigkeiten, Schwierigkeiten, Zufälligkeiten der neuen Erkenntnisse vergleichbare Türen öffnet, verschließt oder einfach bewegt.
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Als nächstes veröffentlicht Wikileaks Interna des deutschen Kulturbetriebs

Die von Julian Assange vertretene Enthüllungplattform Wikileaks ist über die Adressen http://213.251.145.96/ http://204.236.131.131 und wikileaks.ch im Internet weiterhin erreichbar, nachdem der DNS-Provider die Domain wikileaks.org abgeschaltet hat. (Quelle netzpolitik.org)

Spannend ist der folgende Bericht von dradio.de, der ankündigt, daß Wikileaks demnächst Interna aus der deutschen Kulturpolitik veröffentlichen wird:

Wikileaks veröffentlicht jetzt auch die Geheimnotizen der “Kulturdiplomatie”

Von Arno Orzessek

Ob Wikileaks als wichtiges Aufklärungsmedium oder aber der Scharlatan der Schein-Information zu gelten hat, ist noch nicht ausdiskutiert. Die Welt der Kulturdiplomatie sollte jedenfalls aufhorchen: Demnächst wird Wikileaks ein ganzes “Kulturkonvolut” mit Interna des deutschen Kulturbetriebs ins Netz stellen.

Dass die rund 12.500 Dokumente, die Wikileaks in den nächsten Tagen online stellt, dem Deutschlandfunk und nicht dem “Spiegel” zur Sichtung überlassen wurden, erklärt sich leicht:
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Sagenhaft

26. November 2010bis20. Dezember 2010

Eine Klanginstallation zur Hartz IV Krippe am Atelier Maf Räderscheidt in Bad Münstereifel

Die Hartz IV Krippe

Als ich vor einigen Tagen auf der Internetseite der Künstlerin Maf Räderscheidt über Ihre Hartz IV Krippe als Beitrag zum Bad Münstereifeler Krippenrundgang las, ging mir durch den Sinn: was werden die Leute wohl dazu sagen, wenn Sie vor dem Schaufenster stehen und statt Ochs und Esel Hund und Katzen, und Maria und Joseph als  verarmte Künstler mit dem Keller voller unverkaufter Bilder und Löchern im Dach sehen? Maf gefiel meine spontane Idee eine Klanginstallation vor Ihrem Schaufenster aufzubauen, die genau das für die Betrachter erfahrbar werden lassen soll. Mit einem versteckten Mikrofon aussen vor dem Fenster wird jedes gesprochene Wort aufgenommen und dank einem kleinem Max/MSP-Skript, das innen im Atelier auf einem Computer läuft, über einen aussen versteckten Lautsprecher nach 3,33 Sekunden wieder abgespielt.

Was auch immer die Betrachter sagen – Die Worte vergehen, aber die Energie bleibt.


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Der Himmel zu unseren Füßen

Der Sternenhimmel (in der Konstellation vor ca. 5000 Jahren) über dem Boden von Westfalen

Wenn vor ca. 5000 Jahren an den heiligen Kultplätzen in Westfalen nachts große Feuer geleuchtet haben, dann hat es vom Himmel aus betrachtet so ausgesehen, wie auf der Karte hier.  Das Bild zeigt eine (mit googlemaps erstellte) Karte, in der ich die 17 Sternbilder karthografiert habe, die Wolfgang Thiele († 2006) den bis 1300 gebauten Kirchen des alten kölnischen Westfalens zuordnen konnte. Sie ergeben das Abbild des nördlichen Sternenhimmels in einer Konstellation vor ca. 5000 Jahren.
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Von einer, die auszog das Glauben zu lernen…

Liebe Leser/innen,

Zukünftig werde ich hier im H-Blog zu Erlebnissen und Eindrücken schreiben, die für mein Leben und Arbeiten bedeutsam sind.

Meine neue Internetseite wird zukünftig noch mit Archiven und Dokumentationsmaterial ergänzt.

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