Archive of posts tagged Max/MSP

NDR1: Musikland – Preisträgerkonzert Jugend Musiziert NI – TelePartY

6. Juni 2015
20:05

LMA-NINDR 1 “Musikland”

Livemitschnitt aus der Landesmusikakademie Niedersachsen vom 3. Mai 2015 16:00 Uhr:

“Konzert der Preisträger des Landeswettbewerbs Jugend Musiziert Niedersachsen 2015″

Programm (u.a.): Tabea Wink (1. Preis, 25 P.) spielt von

Dorothée Hahne: “TelePartY” für Altblockflöte & Live-Elektronik

(Auftragswerk des Deutschen Musikrats für das Projekt “Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik!” für Tabea Wink) Weiterlesen »

Wolfenbüttel: Preisträgerkonzert Jugend Musiziert NI TelePartY

3. Mai 2015
16:00

LMA-NIKonzert der Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs Jugend Musiziert Niedersachsen 2015

Programm (u.a.): Tabea Wink (1. Preis, 25 P.) spielt von

Dorothée Hahne: “TelePartY” für Altblockflöte & Live-Elektronik

(Auftragswerk des Deutschen Musikrats für das Projekt “Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik!” für Tabea Wink)

Das Konzert wird vom NDR aufgezeichnet und am 6. Juni um 20:05 im Rahmen der Sendung “Musikland Niedersachsen” ausgestrahlt.

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1. Livemitschnitt “TelePartY” – Tabea Wink – Blockflöte

Beim Preisträgerkonzert des Jugend Musiziert Wettbewerb 2015 in Braunschweig, das am 21. Februar 2015 in der Dornse im Museum Altstadtrathaus stattfand, gab es die Gelegenheit die erste öffentliche Premiere der Auftragskomposition “TelePartY“, die für Tabea Wink im Rahmen des Förderprojekts des Deutschen Musikrat “Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik” entstand, aufzunehmen.

Der Konzertraum im Braunschweiger Museum ist mit seiner speziellen Form nicht ideal zur Aufnahme quadrophonisch live-elektronischer Kompositionen und es rumpelten auch heftige Windboen an Mauern und Fenstern, aber dieses schöne Dokument, das erahnen läßt, welch mehr als begabten Nachwuchs die Blockflötenszene mit Tabea Wink hat, möchte geteilt und mitgeteilt werden.

Tonaufnahme : Zoom H4n Stereo

Braunschweig: TeleParty Preisträgerkonzert Jugend Musiziert

21. Februar 2015
16:00

Jugend MusiziertAm 23. Januar 2015 wurde beim Regionalwettbewerb Jugend Musiziert in Braunschweig die Komposition “TeleParty” für Altblockflöte & Live-Elektronik uraufgeführt, die im Auftrag des Projektes des Deutschen Musikrats “Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik!” für die Flötistin Tabea Wink komponiert wurde.  Tabea Wink, die mit Höchtpunktzahl mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde, wird die Auftragskomposition beim Preisträgerkonzert am Samstag, den 21. Februar 2015 um 16:00 Uhr in der Dornse des Braunschweiger Altstadtrathauses aufführen.

Ort: Dornse des Altstadtrathauses, Altstadtmarkt 7, 38100 Braunschweig

Braunschweig: UA Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik – TelePartY

23. Januar 2015
16:40

Uraufführung Dorothée Hahne: “Teleparty” für Altblockflöte & Live-Elektronik

Blockflöte: Tabea Wink

Auftragswerk des Deutschen Musikrats für Tabea Wink im Rahmen des Projekts “Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik!”

dmr-zmMit dem Förderprojekt “Impulse – Junge Interpreten/Neue Musik!” setzt der Deutsche Musikrat neue Initiativen und Schwerpunkte. Junge exzellente MusikerInnen, die vor der Teilnahme an einem Wettbewerb des Deutschen Musikrats stehen, kooperieren mit zeitgenössischen KomponistInnen, geben Werke in Auftrag, erarbeiten diese mit Unterstützung der KomponistInnen und bringen sie anschließend im Rahmen eines der Wettbewerbe des Deutschen Musikrats und in nachfolgenden Konzerten zur Aufführung.

Ort: Jugend Musiziert, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig

D’dorf: Rotlicht @ Internationale Tanzmesse

30. August 2014
16:00bis16:15
17:00bis17:15
18:00bis18:15

tanzmesse2014ROTLICHT – Die Geräusche des Tanzes

Henrietta Horn – Choreographie/Tanz
Dorothée Hahne – Komposition/Klang
Reinhard Hubert – Licht/Pixel

„ROTLICHT“ ist wechselseitiges Spiel: So wie Henrietta Horn Soundimpulse aufnimmt und in Tanz übersetzt, orientiert sich die Multi-Instrumentalistin Dorothée Hahne an den Bewegungen der Tänzerin und macht sie – mal mit Alphorn, mal mit Live-Elektronik – akustisch erfahrbar. Eine Performance zwischen Eleganz und Chaos, die auf unbedingtem Vertrauen aufbaut.

Druck

Tanzmesse Düsseldorf, Performance Parcours im Weltkunstzimmer
Hans Peter Zimmer Stiftung
Ronsdorfer Str. 77a  ¦ 40233 Düsseldorf

Eintritt 5,- Euro

Dortmund: ROTLICHT – Horn/Hahne

10. Juli 2014
21:00bis22:00
11. Juli 2014
21:00bis22:00

Die Stadtkirche St. Reinoldi bittet wieder zum Tanz: 2014 bilden Tanzperformance, experimentelle Musik und die besondere Architektur des Kirchenraums einen einzigartigen Dreiklang. Die Tänzerin Henrietta Horn reagiert mit ihrem Körper auf die  Klänge der Musikerin Dorothée Hahne – und umgekehrt. Es entsteht ein wechselseitiger Dialog: miteinander, mit dem Raum und vielleicht auch Ihnen und Ihrer Wahrnehmung auf den sakralen Raum. Wir möchten Sie herzlich einladen zu diesem außergewöhnlichen multimedialen Erlebnis und, wenn Sie mögen, zum regen Austausch im Anschluss.

ROTLICHT – Achtung, Aufnahme!

Henrietta Horn (Tanz) und Dorothée Hahne (Musik), Reinhard Hubert (Licht, Video)
Donnerstag, 10.7. und Freitag, 11.7.2014, 21 Uhr (Dauer: ca. 60 Minuten)
Stadtkirche St. Reinoldi, Ostenhellweg 2, 44135 Dortmund
Eintritt: 15 € | erm. 10 € Weiterlesen »

Musik á la carte für Orchester & projizierte Weltansichten

Weltkarte des Gerhard Mercator 1569 Quelle: wikipedia

Weltkarte des Gerhard Mercator 1569 Quelle: wikipedia

Bilder zu digitalisieren ist im digitalen Zeitalter eine Selbstverständlichkeit. Rein technisch gesehen wird beim als Scan (Abtastvorgang) bekannten Prozeß ein Bild in Punkte gerastert, die als sogenannte Pixel definiert sind. Beim im Internet verbreiteten RGB-Farbschema umfasst die Farbtiefe für Pixel 256 verschiedene Werte. MIDI bezeichnet das Musical Instrument Digital Interface (englisch für Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente), bei dem der Tonumfang in einer Skala von 1 bis 127 dargestellt wird. Durch 2 geteilt kann jeder Pixelwert in Mididaten uminterppretiert werden (128 x 2 = 256). Wer sich für das Thema interessiert schaue bitte auf die Seiten des amerikanischen Klangkünstlers Taurin Barrera, der dort über seine in Max/MSP geschriebene Anwendung MidiImage informiert. (Das sich ebenso mp3’s in Bilder und wieder zurück uminterpretieren lassen, war beim Erkunden des Themas ein interessanter Nebenaspekt.) Am flexibelsten und komfortablesten ist die Software MidiImage einsetzbar, die seit der Version 3 neben Zuweisungen von Farbwerten zu Instrumenten um zahlreiche Controller und weitere Parameter ergänzt wurde.

Wie schon im Werkverzeichnis beschrieben habe ich mich nach zahlreichen Versuchen, aus der Datenmatrix der Mercatorkarte einen musikalischen Mehrwert herauszukristalisieren, dazu entschieden, die Tonskala, der die transformierten Pixel zugeordnet werden, im ionischen Kirchenmodus basierend zum Ton C anzuordnen. Einige Jahre bevor Mercator seine bedeutende Weltkarte veröffentlichte, wurde der ionische Kirchenmodus auch musiktheoretisch etabliert. Im Dodekachordon (1547) des Heinrich Glarean(us) wurde der ioninische Modus gemeinsam mit dem Äolischen in das System der authentischen mittelalterlichen Modi aufgenommen. Bedeutend, da diese beiden Tonskalen und das Ionische im Besonderen als Vorgänger der heutigen Dur-Tonleiter bestimmend für die westliche Musik wurden.

Overview-Mididata-Mercator

Die digitalisierte Mercatorkarte als Mididatenmatrix

Die Weltkarte des Mercators ist bekanntlich seiner Projektionstechnik entsprechend verzerrt. Also sollte das akustische Bild dieser Weltkarte wieder entzerrt werden: Passenderweise wird die Unterteilung der Längen- und Breitengrade in Minuten und Sekunden angegeben, naheliegend, wurde Strecke in Zeit transformiert. Um die Mercatorprojektion umzukehren wurde die Datenmatrix zur Mitte hin propotional beschleunigt und danach proportional wieder entschleunigt. Absolute Priorität hat in der Bearbeitung, daß kein Ton verloren geht, die Strukturen und Proportionen erhalten bleiben und alle unspielbaren Töne durch auf Naturtonabständen basierende Proportionen und Transponierungen spielbar werden. Das gesamte Werk verwendet kein einziges Vorzeichen und gestaltet sich komplementär für die größte abendländische Instrumentalbesetzung, das Symphonische Orchester. Meinem Empfinden nach die beste Besetzung, um ein historisches Weltbild hörbar werden zu lassen.

Mehr Informationen zur Weltkarte und Gerhard Mercator finden Sie auf den Internetseiten von Wilhelm Krücken.

Boden mit Dame

Live-Elektronische Raummusik aus live bearbeiteten Tanzgeräuschen zu einer Choreographie von Henrietta Horn [2012]
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