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Düsseldorf: Konzertexamen Nadja Ammari

8. Juni 2009
14:00bis15:00

Konzertexamen Nadja Ammari
(Klasse U. Schmidt-Laukamp)

Programm: u.a.
Dorothée Hahne: “dance macabre
(in memoriam Ingrid Kreutz) 2006
für Sopranblockflöte & Live-Elektronik

Ort:
Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Fischerstrasse 110
Düsseldorf D 40476

Kontakt:
Robert Schumann Hochschule
+49.211.49 18-0
rsh[ät]rsh-duesseldorf.de
http://www.rsh-duesseldorf.de

Düsseldorf: Jugend musiziert

22. März 2009
11:30bis12:00

Tabea Seibert gewann beim Regionalwettbewerb den 1. Preis und stellt beim Landeswettbewerb Ihr Programm um 11.40 in Düsseldorf vor.
Zu hören ist u.a. “commentari III” für Blockflöte & Live-Elektronik von Dorothée Hahne.

Ort:
Robert-Schumann-Hochschule
Fischerstraße 110
Raum 0.23
Düsseldorf D 40476

Kontakt:
Jugend Musiziert – Landesmusikrat NRW e.V.
jm[et]lmr-nrw.de
http://www.jugend-musiziert.org
Kosten: Eintritt frei

Düsseldorf: Kontrabass und Blockflöte – Kontraste und Dialoge

24. September 2008
21:00bis22:30

Stefano Scodanibbio / Dorothee Oberlinger / Sebastian Gramss

Größer könnten die Unterschiede zwischen den beiden Instrumenten allein äußerlich nicht sein. Während die Blockflöte nahezu in jede Handtasche passt, kann sich der Kontrabass schnell als sperriger Reisebegleiter entpuppen. Aber auch musikgeschichtlich liegen Welten zwischen ihnen. Erfreute sich die Blockflöte bereits im 15. Jahrhundert hoher Beliebtheit, übernahm der Kontrabass erst im 19. Jahrhundert als Orchesterstimme und schließlich im Jazz des 20. Jahrhunderts seine gewichtige Rolle ein. Eines verbindet beide Instrumente dennoch: In der Neuen-Musik-Szene fristeten sie lange ein eher stiefmütterliches Dasein. Für ihr neues Selbstbewusstsein haben aber gerade zwei Musiker einiges getan, gelten die Blockflötistin Dorothee Oberlinger und der Kontrabassist Stefano Scodanibbio doch aktuell als die Meisterinterpreten an ihrem jeweiligen Instrument. Vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht das Repertoire der mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Dorothee Oberlinger. Scodanibbio arbeitet dagegen u. a. mit Komponisten wie Salvatore Sciarrino und Vinko Globokar ausschließlich an dem zeitgenössischen Ausdruckspotenzial seines Kontrabasses. Beim altstadtherbst kulturfestival begegnen sich Dorothee Oberlinger und Scodanibbio nun nicht nur erstmals, in den Improvisationen gesellt sich mit dem Kölner Kontrabassist Sebastian Gramss sogar einer der unberechenbarsten, intelligentesten und unterhaltsamsten Sprengköpfe des Jazz hinzu. In den Solopassagen zeigen Dorothee Oberlinger und Scodanibbio hingegen, mit welchem Facettenreichtum sie unbekannte Klangräume hörbar machen können. Scodanibbio präsentiert neben dem wilden Show-Piece „Valentine“ des Amerikaners Jacob Druckman vor allem Werke von Landsmännern. Das 1986 ihm gewidmete Stück „Esplorazione del bianco I“ (Die Erforschung des Weiß) von Sciarrino ist eine geheimnisvoll reduzierte Klangstudie voller Einzeltöne, Glissandi und Flageoletts. Ähnlich feingliedrig und subtil ist auch der ursprünglich für Vokal-Bass komponierte „Canto Nr. 2“ des legendären Eigenbrötlers Giacinto Scelsi gestaltet. Scodanibbio hat dieses Stück aus dem Zyklus „WO MA“ ebenso für Kontrabass eingerichtet wie die „Sequenza XIV“, die Luciano Berio 2002 ursprünglich für Violoncello komponiert hat. Mit der „Sequenza XIVb“ schloss Scodanibbio somit eine Lücke in den „Sequenzas“, dieser Reihe für diverse Soloinstrumente. Als eine Art „kleine Sequenza“ werden auch die 1966 entstandenen virtuosen „Gesti“ für Blockflöte bezeichnet, mit der Dorothee Oberlinger ihren ersten Soloteil abschließt und an den sie nach der Pause mit „Perla“ (2008) des Japaners Dai Fujikura und mit J.S. Bachs Flöten-Partita BWV 1013 anknüpft. Zuvor aber schlägt sie einen zeitlich weiten Bogen vom Mittelalter bis in die jüngste Gegenwart. Zunächst spielt Dorothee Oberlinger die Bearbeitung des Gesangs „O Ecclesia – Freie Sequenz an St. Ursula“ der Äbtissin, Mystikerin und Komponistin Hildegard von Bingen. An diese Sequenz knüpfte knapp ein Jahrtausend später sodann die Bonner Komponistin Dorothée Hahne an, als sie im Jahr 2000 für Dorothee Oberlinger den Zyklus „Commentari“ schrieb und eine Raummusik aus akustischen und elektronischen Klängen schuf. Bei solchen an- und aufregenden Kontrasten und Dialogen stellen sich die einmal von John Cage beschworenen „Happy New Ears“ auf jeden Fall ein.

Programm:

Salvatore Sciarrino (*1947) | Esplorazione del bianco I (gewidmet S. Scodanibbio)
Hildegard von Bingen (1098–1179) | O Ecclesia – Freie Sequenz an St. Ursula für Blockflöte
Dorothée Hahne (*1966) | Commentari III (2000) für Blockflöte und Zuspielband
Luciano Berio (1925–2003) | Gesti für Blockflöte
Sequenza XIVb, Version für Kontrabass von Stefano Scodanibbio
Improvisation Scodanibbio-Gramss

PAUSE

Dai Fujikura (*1977) | Perla (2008) für Bassblockflöte
Giacinto Scelsi (1905–1988) | Canto Nr. 2 aus „WO MA“ (transkribiert von S. Scodanibbio)
Johann Sebastian Bach (1685–1750) | Partita a-Moll BWV 1013 für Blockflöte Allemande / Corrente / Sarabande / Bourée anglaise
Jacob Druckman (1928–1996) | Valentine für Kontrabass
Improvisation
Scodanibbio-Gramss-Dorothee Oberlinger

Stefano Scodanibbio, Kontrabass
Dorothee Oberlinger  Blockflöten
Sebastian Gramss, Kontrabass

Ort:
Neanderkirche
Bolkerstraße 36
Düsseldorf D

Kontakt:
Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf
0211.617 0 617
tickets@altstadtherbst.de
http://www.altstadtherbst.de/2008/programm/KontrabassUndBlockfloete.htm

Kosten: 19 / 15 Euro

Düsseldorf: Preisverleihung Künstlerinnenpreis NRW

28. August 2008
19:00bis20:30

Der Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Choreografie/ Zeitgenössischer Tanz wird von Minister Armin Laschet im Rahmen der Internationalen Tanzmesse NRW in Düsseldorf verliehen.

Musik: Dorothée Hahne – Alphorn, Trompete, Didgeridoo & Live-Elektronik

Ort:
Capitol Theater
Erkrather Str. 30
Düsseldorf. D 40233

Kontakt:
Frauenkulturbüro NRW e.V.
02151/ 39 30 25
info [ at ] frauenkulturbuero-nrw.de
http://www.frauenkulturbuero-nrw.de

Düsseldorf: commentari

18. August 2001
19:00
Begegnungen
Japanische und deutsche Musik
Wurzeln und Avantgarde
commentari - D.Hahne
Mai - S. Inagaki
Maki Ishii, Ryohei Hirose

Dorothée Hahne: commentari

Konzert für Blockflöten, Didgeridoo & Live-Elektronik

Dorothee Oberlinger – Blockflöten
Dorothée Hahne – Live-Elektronik, Didgeridoo

commentari überschreibt das Konzertprojekt der Komponistin Dorothée Hahne, das 1999 komponiert wurde. Die Jungfrauen-Legende der heiligen Ursula in der Vertonung von Hildegard von Bingen wird in 5 Teilen gemeinsam mit mittelalterlichen Liedern aus dem Codex Levi und Codex las Huelgas kommentiert. Die beiden Musikerinnen spannen mithilfe mittelalterlicher und moderner Blockflöten, archaischen Didgeridooklängen und einer computerunterstützten Raumklang-Live-Elektronik einen musikalischen Bogen über Jahrhunderte.

O ecclesia (Hildegard von Bingen) für Tenorblockflöte & Didigeridoo [1999]
commentari I für Altblockflöte & Live-Elektronik [1999]
commentari II für Subbassblockflöte & Live-Elektronik [1999]
commentari III für Sopranblockflöte & Live-Elektronik [2000]
commentari IV für Mittelalterblockflöte & Didigeridoo [1999]

EKO-Haus der japanischen Kultur
Brüggener Weg 6
40547 Düsseldorf
Eintritt: DM 25,-/15,-

Düsseldorf: Düsseldorfer Altstadtherbst Wettbewerb – commentari (UA) – Hahne/Dorothee Oberlinger

23. September 2000
17:00

Konzert für Blockflöten, Didgeridoo & Live-Elektronik

Dorothee Oberlinger – Blockflöten
Dorothée Hahne – Didgeridoo & Live-Elektronik

Ort: 6. Internationaler Wettbewerb für junge Kultur 2000
Heinersdorff Pianohaus (Steinway-Haus) Düsseldorf
im Rahmen des Festivals “Düsseldorfer Altstadt Herbst”.

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